Am 8. Dezember fand eine bewegende kleine Andacht mit der KLasse 8a statt. Dieser schöne alte Brauch, bei dem eine Statue der schwangeren Muttergottes eine Nacht beherbegt wird, sollte doch in Bayern nicht aussterben.:)
Mein Praktikum als Automobilkauffrau in der 8a
Im Rahmen unseres Schulpraktikums durfte ich eine Woche lang im Audi-Autohaus in Starnberg ein Praktikum als Automobilkauffrau machen. Ich habe mich bewusst, für diesen Beruf entschieden, weil ich mich für Autos interessiere und wissen wollte, wie die Arbeit im Büro und im Verkauf abläuft. Am Anfang war ich ein bisschen nervös, aber auch sehr gespannt auf das, was mich erwartet.
Am ersten Tag wurde ich freundlich vom Team empfangen. Eine Mitarbeiterin zeigte mir die verschiedenen Bereiche: den Verkaufsraum, das Büro, die Werkstatt und das Lager. Ich durfte im Büro mithelfen, Kundenakten sortieren, Angebote vorbereiten und Rechnung abheften. Am Anfang war vieles neu für mich, aber ich habe schnell gemerkt, wie wichtig Ordnung und Genauigkeit für diesen Beruf sind.
Besonders spannend fand ich die Gespräche mit Kunden. Ich durfte zwar noch keine Beratung durchführen, aber ich konnte dabei sein, wenn ein Kollege ein Auto vorgestellt hat. Da merkte ich, wie viel Fachwissen, Geduld und Freundlichkeit man in diesem Beruf braucht. In der Werkstatt durfte ich auch einmal kurz reinschauen und Georgios bei der Arbeit zuschauen, der hier sein Praktikum absolvierte. Aber mein Platz war eher im Büro.
Was mich überrascht hat: Die Arbeit als Automobilkauffrau ist viel mehr als nur „am Computer sitzen“. Es geht um Organisation, Kundenkontakt, Teamarbeit und Verantwortung. Die MitarbeiterInnen haben mir erklärt, wie sie Angebote kalkulieren, mit Banken sprechen oder Fahrzeugbestellungen durchführen. Es war spannend zu sehen, wie viel hinter dem Autoverkauf steckt, was man als Kunde oft gar nicht mitbekommt.
Am Ende der Woche war ich ziemlich stolz auf das, was ich gelernt hatte. Ich habe gemerkt, dass mir die Büroarbeit Spaß macht, vor allem wenn sie mit Menschen zu tun hat. Das Praktikum hat mir geholfen, eine bessere Vorstellung vom Berufsleben zu bekommen – und vielleicht war das mein erster Schritt in Richtung Zukunft.
Marietta Sulaj, 8a
Impressionen Praktikum 8a/8m:
Ein spannender Ausflug in die Welt der Mumien
Im November unternahmen wir, die Klasse 8a, einen gang besonderen Ausflug, den viele von uns so schnell nicht vergessen werden. Es ging nach München zu einer interaktiven Ausstellung über Mumien – inklusive 3D-Brillen und einem Virtual-Reality-Erlebnis.
Schon die S-Bahnfahrt war ein Erlebnis. Da die S-Bahnen nicht fuhren mussten wir erst mit dem Bus nach Fürstenfeldbruck und von dort weiter mit der S-Bahn. Die Stimmung war trotzdem super: alle waren gut gelaunt, haben gelacht und sich auf den Tag gefreut. Die Vorfreude war deutlich zu spüren.
In der Ausstellung angekommen, wurden wir mit 3D-Brillen ausgestattet. Damit tauchten wir direkt in die geheimnisvolle Welt des alten Ägyptens ein. Die Bilder wirkten so real, dass man fast das Gefühl hatte, durch alte Tempel und Pyramiden zu laufen. Es war so faszinieren, wie lebendig die Geschichte auf einmal wirkte. Man konnte Mumien und Grabkammern aus nächster Nähe betrachten. Und das ganz ohne echte Reise nach Ägypten.
Insgesamt war der Tag nicht nur unterhaltsam, sondern auch informativ. Wir haben viel über Mumien und das alte Ägypten und moderne Technik gelernt – und das auf eine ganz neue Art. Für mich war es einer der besten Ausflüge seit langem.
Marietta Sulaj, 8a
Unser Klassenausflug der 8a zum Starnberger See
Am 01.07.25 haben wir mit unserer Klasse einen Ausflug zum Starnberger See nach Possenhofen gemacht. Wir sind am Vormittag gemeinsam mit dem Bus dorthin gefahren. Die Stimmung war schon auf der Hinfahrt sehr gut – wir haben sehr viel gelacht und uns auf den Tag gefreut.
Am See angekommen haben wir zuerst eine geeignete Stelle zum Grillen gesucht. Nachdem unsere Grills aufgebaut waren, haben wir zusammen Burger und Würstl gegrillt. Einige von uns hatten auch Spezialitäten aus ihrer Heimat dabei. Das Essen hat richtig gut geschmeckt und wir saßen alle gemütlich auf Picknickdecken zusammen.
Nach dem Essen haben wir verschiedene Spiele gespielt, zum Beispiel Fußball, Volleyball, Kartenspiele oder einfach nur Verstecken und Fangen. Später sind wir auch noch ein Stück am See entlang spaziert. Die Natur rund um den Starnberger See ist wirklich schön – mit viel Grün, frischer Luft und einem tollen Blick aufs Wasser und die Berge.
Besonders Spaß hat es uns auch gemacht, die Füße ins Wasser zu halten. Das Wasser war zwar noch ziemlich kalt, aber das hat uns nichts ausgemacht. Einige von uns haben Steine ins Wasser geworfen oder versucht, sie übers Wasser hüpfen zu lassen.
Am Nachmittag ging es dann mit dem Bus wieder zurück. Wir waren zwar alle etwas müde, aber auch sehr zufrieden. Der Ausflug war ein tolles Erlebnis, das uns als Klasse noch mehr zusammengeschweißt hat. Ich hoffe, dass wir bald wieder so einen schönen Tag gemeinsam verbringen können.
Marietta Sulaj, 8a
Andy Goldsworthy ist ein zeitgenössischer Künstler, der aus Naturmaterialien Kunst macht. Dieser Künstler schichtet Steine auf, arrangiert Blätter zu Farbverläufen und knüpft kleine Äste aneinander, ohne auch nur einmal Kleber oder Nägel zu verwenden. Leider ist diese Kunst vergänglich!
Und so informierten wir uns gemeinsam über die Kunstrichtung Land Art, sammelten unsere Eindrücke zu den Werken des Künstlers und besprachen, was die Kunst von Andy Goldsworthy ausmacht.
Ich fand, dass es ein schönes Thema für ein neues Projekt wäre und so startete die Klasse 7a und ich an einem strahlend schönen Nachmittag Richtung Steinberg. Die Schülerinnen und Schüler arbeiteten in Teams und gestalteten Naturbilder nach Andy Goldsworthys Installationen aus Steinen, Blättern, Blumen, Tannenzapfen und allem was sie im Wald fanden. Auf dem Steinberg hatten sie genug Raum eigene Ideen zu entwickeln und ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Je länger sich die Kinder mit ihren Kunstwerken beschäftigten, desto mehr Ideen hatten sie!
Am Ende des Nachmittags betrachteten wir alle gemeinsam die entstandenen Kunstwerke und machten natürlich Fotos. Wir hatten eine sehr entspannte und schöne Zeit im Wald und genossen die Vielfältigkeit der Natur, die das schönste Kunstwerk ist!
Endlich war es so weit! Nach großer Vorfreude und Neugierde fand der Drechselkurs von
Montag, den 13.05.24 bis Mittwoch, den 15.05.24 statt.
Zu Beginn gab Herr Spreng den Schülerinnen und Schülern einen kleinen und
interessanten Einblick in den Beruf des
Drechslers. Dort wurden die verschiedenen
Arbeitsweisen, die Unterschiede zwischen
Langholz- und Querholzdrechseln, sowie die
Maschine mit deren Werkzeuge erklärt und
besprochen. Die Drehbank besteht aus mehreren
Teilen, in deren Mitte das Werkstück bearbeitet
wird. Sinn und Zweck der Bank ist es, dass eine
Rotation entsteht. Mit dieser Bewegung wird
dann das Holz mit den Werkzeugen bearbeitet
und geformt. Damit einem die Hand beim Drehen
nicht verrutscht oder sie ermüdet, gibt es eine
Handauflage.
Im Anschluss an die theoretische Einweisung ging es bereits an das erste Probestück. Um
ein Gefühl für die Maschine, das Material und die Werkzeuge zu bekommen, durften die
Schülerinnen und Schüler ein Rundholz frei
bearbeiten und gestalten. Herr Spreng hat
dabei jede/n Schüler/in einzeln in die
Drechselbank eingewiesen. Etwas verhalten
und voller Respekt vor der Drehmaschine
ging es los. Der schüchterne Umgang mit der
Maschine konnte schnell abgelegt werden
und nach wenigen Minuten kamen bereits
Nach dem Probestück wurde es dann
zum ersten Mal richtig ernst. Es ging an
das erste Werkstück: ein Salz- und
Pfefferstreuer. Die von Herrn Spreng
bereits vorbereiteten und ausgehöhlten
Holzstücke mussten von den Schülern
noch in Form gebracht und gestaltet
werden. Hier waren Figuren, die an
Pilze erinnerten, bis hin zu großen
Schachfiguren möglich. Zum Schluss
mussten noch die Stöpsel angebracht werden und die Löcher in Form eines „S“ für Salz
und „P“ für Pfeffer gebohrt werden
Beim darauffolgendem Mini-Baseballschläger als Schlüsselanhänger musste sehr filigran
und genau gearbeitet werden. Die vorgegebene Form war deutlich feiner, kleiner und
musste genau übereinstimmen. Somit mussten die Schülerinnen und Schüler weg von der
freien Gestaltung und Kennenlernen
der Maschine hin zum Arbeiten auf
Maß gebracht werden. Auch diese
Aufgabe wurde gut gemeistert und die
Jugendlichen waren bereit für die finale
Herausforderung.
Zum Schluss folgte das absolute Highlight des Kurses: ein Kugelschreiber. Herr Spreng
hatte für diese Aufgabe eine Auswahl an edlen und seltenen Hölzern dabei, woraus sich
jeder das passende Stück aussuchen konnte. Die Hölzer reichten vom heimischen
Nussbaum oder leicht lilafarbener Zwetschge bis hin zu edlem Zebrano. Hierbei konnten
die über den Tag angeeigneten Fähigkeiten perfekt auf das ausgesuchte Werkstück
übertragen werden. Wie es die Bilder erahnen lassen, musste zum Schluss der in
Hobelspäne eingehüllte Raum wieder sorgfältig gesaugt und geputzt werden. Ein rundum
erfolgreicher Tag ging zu Ende. Stolz nahmen die Heranwachsenden ihre Werkstücke mit
